Wissen was in seinem Volk passiert ohne den Deckel zu öffnen!! Eine Gemülldiagnose hilft dabei. Wachsplättchen, verlorene Stifte oder (un)erwünschte Gäste. Fotos die euch vielleicht schon bekannte aber sicher auch unbekannte „Objekte“ zeigen.

In der kalten Jahreszeit wird der Imker auf eine harte Probe gestellt! Wie gerne möchte man einen Blick in die Beute werfen und sich vergewissern, daß es dem Volk gut geht. Aber was man schon im Sommer möglichst vermeiden sollte ist in der kalten Jahreszeit absolut tabu!! Wer dennoch gerne in der geschlossenen Beute wie in einem offenen Buch lesen möchte braucht nur die Windel einzuschieben und erhält so Tag für Tag aktuelle Informationen!! Den Milbenfall vor, während und nach der OX-säure Behandlung notieren (in Zeiten der Varroa erste Imkerpflicht!!) bedeutet für den Imker nicht nur „wissen was gerade im Volk passiert“ sondern vielmehr erhält er wichtige Hinweise auf eine erfolgreiche oder verbesserungswürdige Varroastrategie im Sommer und Herbst! Auch kann man miterleben wann die Königin wieder in Eilage geht. Kurz vor oder nach Weihnachten kann der aufmerksame „Gemüllbeobachter“ erste durchsichtige Wachsplättchen“ oder sogar vereinzelte Stifte entdecken die den Einstieg ins Brutgeschäft anzeigen. Das und vieles mehr kann man so als „imkernder Sherlock Holmes“ in Erfahrung bringen. Flugloch und Gemüll bedeuten für den Imker spannende Pflichtlektüre!

Was tut sich in meinem Volk? Gemuelldiagnose. Wissen ohne das Volk zu öffnen!

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