Binder 2019 Monatsbetrachtungen

Jürgen Binder, Monatsbetrachtungen 2019


2019MONATSHINWEISE

März: Frühjahrspflege im angepassten Brutraum

Wir werden uns in diesem Jahr mit dem Anpassen des Brutraums im Jahreslauf beschäftigen. Auch der Naturschwarm betreibt in seiner selbst gewählten Behausung einen angepassten Lebensraum. Während er am Anfang noch relativ klein ist, wächst er nach dem Schlupf des ersten Brutsatzes. Beginnt die Tracht, baut der Schwarm so viel Wabenwerk, dass er den stark wasserhaltigen Nektar “auffangen” kann. Nachdem die Bienen diesen dann von außen nach innen umgetragen und eingedickt haben, stehen die vorher gebauten Waben leer – sie zeigen an, dass sie einmal erforderlich waren, jetzt aber nicht mehr gebraucht werden.

Schied mit Kork für eine bessere Isolation.

Mit dem angepassten Brutraum imitieren wir dieses natürliche Verhalten des Bienenvolkes. Dabei unterscheiden wir in unserer Betrachtung zwischen Brutmasse und Bienenmasse. Wenn wir das Volk von der Natur in die Kulturpflege überführen, bieten wir ihm eine Beute als Behausung an, der Landwirt würde sagen: einen Stall. Durch diese Pflegemaßnahme erhalten wir mehr Honig. Zudem können wir das Bienenvolk besser beobachten und – falls nötig – eingreifen, ohne das ganze Bienenvolk zerstören zu müssen.

Die erste Frage, die sich uns stellt, lautet: Wieviel Platz braucht das Bienenvolk, um sich gut zu entwickeln, und welche Faktoren sind dazu erforderlich?

Nötige Brutfläche im angepassten Brutraum

Bei einer maximalen Eilegerate von 2.000 Eiern pro Tag und einer durchschnittlichen Entwicklungszeit der Arbeiterinnen von 21 Tagen ergibt sich ein Platzbedarf von 42.000 Brutzellen. Eine Wabe im Deutsch Normalmaß fasst rund 5.100 Zellen, eine Zanderwabe etwa 6.400 Zellen und eine Großwabe (Dadant, Zadant, DNM-1,5) ca. 8.500 Zellen. Es sind also acht bis neun Waben im Deutsch Normal-, sieben Waben im Zander- und fünf Waben im Dadantmaß erforderlich, um die volle Legeleistung einer Königin aufzunehmen. Mehr Platz im Brutraum ist nicht erforderlich.

Den Honigraum setzt man auf, sobald die Tracht einsetzt, und dann, wenn die Bienenmasse im Brutraum keinen Platz mehr hat. Für das Platzgeben im Frühjahr stellen sich also folgende Fragen: Wie viel Platz braucht der Brutraum im Moment? Ab wann ist der Moment gekommen, wenn die Bienen mehr Platz benötigen?

Thermoschiede im angepassten Brutraum

Der Brutraum im März 2019.

Im März fasst man die Brut – wenn man dies nicht bereits im November getan hat – mit zwei isolierten Schieden ein. Diese muss man direkt an die Brut rücken. Zudem müssen die Bienen die Schiede auf allen vier Seiten überwinden können. Die Schiede bleiben so lange an dieser Position, bis die Brutwaben zu 80 bis 100 Prozent durchgebrütet sind. Erst dann wird um eine Wabe erweitert, und zwar um eine Futterwabe. Das ist die Grundregel.

Im Verlaufe des März wächst ein Volk auf sechs bis acht Brutwaben im Deutsch Normalmaß an. Hinter dem Schied befinden sich Waben mit Futterreserven. Die gut isolierte Styroporbeute ist nicht diffusionsoffen, wodurch sich zu viel Kondenswasser bildet. Sie bietet aber hinsichtlich des Wärmehaushaltes optimale Entwicklungsbedingungen.

Durch diese Frühjahrspflege gelingt es den Bienen leichter, eine konstante Temperatur im Brutnest zu halten. Die Bienen werden besser gepflegt. Sie werden langlebiger, und die Winterbienen verlieren weniger Lebenszeit, da sie insgesamt weniger heizen müssen. Im Verlauf des März kann man das Brutnest auf diese Weise – je nach Wabenmaß – um zwei bis vier Waben erweitern. Anfang April sollte die Entwicklung des Brutnestes abgeschlossen sein, damit sich das Volk ganz auf das Honigsammeln konzentrieren kann.

Autor: Jürgen Binder

 

 

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So erweitert man die Bienenvölker im April

Das warme Wetter im März hat vielerorts bereits zu einer starken Volksentwicklung geführt. Eine gute Volksentwicklung ist mit etwa 22.000 bis 25.000 Brutzellen Ende März gegeben. Das entspricht je nach Wabenmaß drei Waben im Dadant-, vier im Zander- oder fünf Waben im Deutsch-Normalmaß. Dabei rechnet man immer mit ganzen Waben, eine halb bebrütete Wabe wird entsprechend nur mit 0,5 berücksichtigt. Völker, die noch nicht so viel Brut haben, werden “eng” gehalten.

Bienenvölker mit wenig Brut im April: Was ist “eng”?

Was bedeutet “enghalten”? Diesen Begriff verwende ich nur während der Auswinterungsphase, denn im angepassten Brutraum ist der Brutraum nicht “eng”, sondern an die Legeleistung der Königin angepasst. Daher stammt auch der Name dieser Betriebsweise. “Eng” bedeutet also im Zusammenhang mit der Auswinterung, dass wir dem Bienenvolk nur so viele Brutwaben geben, wie es augenblicklich und in den kommenden sieben Tagen benötigt. “Eng” bedeutet folglich, dass sich im Brutraum nur so viele Waben befinden, wie die Bienenmasse auch bei kalten Außentemperaturen komplett besetzen kann.

Da die Temperatur im Brutraum nun 35 °C betragen muss, sitzt das Volk auch bei kalten Temperaturen nicht mehr in der Traube. Es geht viel Energie nach oben und zur Seite ab. Die Begrenzung durch die Thermoschiede verhindert diesen Wärmeverlust. So geht weniger Lebensenergie der Bienen durch Heizen verloren, die Winterbienen leben länger.

Wann ist eine Wabe eine Brutwabe?

Hat ein Volk Brut auf vier Waben, dann ist die Frage: Wie viel Prozent der Waben sind bebrütet? Ist die Brut überwiegend verdeckelt oder offen? Sind die Brutzellen überwiegend verdeckelt, werden die Bienen in Kürze schlüpfen und den Brutraum füllen. Ist hingegen noch etwa ein Drittel der Brutzellen ungenutzt – durch Futterkränze oder auch bereits leergefressene Futterzellen -,muss man den Brutraum noch nicht erweitern. Die Königin wird und soll erst einmal die auf den Waben vorhandenen Leerzellen bebrüten.

Je nach Tagesmaximaltemperatur, Bienenmasse, Futtervorräten, Frischpollen- und Nektareintrag legen die Völker in den nächsten Tagen und Wochen ganzflächig Brut an. Dabei bebrüten sie vor dem Aufsetzen der Honigräume die Futterkränze aber noch nicht vollständig. Erst wenn der erste Honigraum aufgesetzt ist und dort der erste Honig eingelagert wird, bebrüten die Bienen auch die Stellen, an denen zuvor noch Futterkränze waren. Jene verlagern sich in den ersten Honigraum.

Platz geben – aber richtig!

Den Brutraum erweitert man, sobald mindestens 80 Prozent der Wabenflächen bebrütet sind, vorher nicht. Bei einem Kälterückschlag kann das Volk den eventuell zusätzlich gegebenen Raum ohnehin nicht nutzen. Er ist nutzlos.Die Produktion von Brut kostet das Volk enorm viel Energie. Setzt nun die erste Tracht ein, kann die Königin erstmals richtig aus dem Vollen schöpfen und konstant viel Brut erzeugen. Dies ist während des ganzen Frühjahrs wichtig, denn nur große Völker bringen Honig. Allerdings genügen 30.000 bis 35.000 Bienen für einen Vollertrag. Daher muss man die Entwicklung des Brutnestes immer auch im Hinblick auf die bereits vorhandene Bienenmenge beurteilen.

Wenn wir am 15. April den Beginn der Kirschblüte erwarten (dies ist nur eine Orientierungshilfe!), sollte die letzte Erweiterung im Brutraum spätestens am 10. April erfolgen. Die Bienen werden diese Wabe erobern, indem sie diese aufheizen und bebrüten. Ist sie vollständig bebrütet, fließt zwar immer noch Energie in die Wabe, aber die Baubienen sind “freigestellt” und werden durch die Gabe des Honigraumes nach oben gelenkt.

Ist das Volk stark und herrscht beständig Läppertracht, kann man auch mit einer Mittelwand als letzte Wabe erweitern. Keinesfalls sollte man eine Mittelwand zu früh geben. Als Indikator für den richtigen Zeitpunkt können Sie auch eine Mittelwand hinter eines der beiden Schiede platzieren. Sobald sie ausgebaut wird, können Sie die Mittelwand in den Brutraum umhängen. Der Bautrupp sollte sich organisieren, bevor die Tracht einsetzt. Dann können die Waben und die eventuell später im Honigraum gegebenen Mittelwände rasch genug ausgebaut werden, um einsetzende Tracht aufzunehmen. Während der Tracht verändert man den Brutraum nicht mehr!

Drohnenwabe – ja oder nein?

Das Geben und Ausschneiden einer Drohnenwabe ist letzten Endes der Varroa zuzuschreiben. So kann man durch ein- oder mehrmaliges Entnehmen der Drohnenwabe Varroen aus dem Volk entfernen. Dies kann hilfreich sein, wenn die Varroabelastung im Frühjahr zu hoch ist.

Ich mache das aber seit einigen Jahren nicht mehr. Ein Volk besteht im Naturzustand zu 18 Prozent aus Drohnen. Gebe ich eine ganze Dadantwabe (gedrahtet, ohne Anfangsstreifen), kann das Volk in etwa so viele Drohnen aufzuziehen, wie es der Natur entspricht. Ich muss sie dann natürlich auch schlüpfen lassen. Geben wir keine Drohnenwaben, baut das Volk an verschiedenen Stellen Drohnenzellen. Dies ist auch nicht schädlich. Angesichts der Tatsache, dass wir durch eine ständige Entnahme der Drohnenzellen gegen die natürliche Entwicklung des Biens arbeiten, verzichte ich auch ohne genauere wissenschaftliche Erkenntnisse auf die Drohnenbrutentnahme.

Wichtig: Bee space einhalten

Das Absperrgitter sollte nicht direkt auf den Oberträgern liegen. Zwischen den Oberträgern und dem Absperrgitter muss ebenfalls der Bee space von etwa sieben Millimetern eingehalten werden. Andernfalls entwickelt sich das Absperrgitter zu einem Trenngitter. Gibt man dann auch noch Mittelwände, hat das Volk keine Motivation, sich durch das Absperrgitter hindurchzuzwängen. Daher geben wir im ersten und zweiten Honigraum immer Waben. Diese nehmen die Bienen im Honigraum gerne an.

Autor: Jürgen Binder

 

2019MONATSHINWEISE

Juli im Bienenstock: Umschwung vom Sommervolk zum Wintervolk

Während wir uns am Sommer freuen und die Früchte reifen, werden die Tage kürzer und unseren Bienenvölkern geht in diesem Monat der Nachschub an Nektar aus. Für die Bienen fängt der Herbst an. Mit wenigen Ausnahmen endet Mitte des Monats das Nahrungsangebot. Zu den Ausnahmen gehören: Buchweizen, Sonnenblume, Phacelia, Heide, Springkraut, Alpenrose und Waldtrachten. Statt Nektar sind jetzt meist nur noch Pollen vorhanden. Diese sind für den Aufbau der Winterbienen sehr wichtig.

Ein Volk benötigt unterschiedlichen Untersuchungen zufolge etwa 30 bis 45 kg Pollen pro Jahr zur Selbstversorgung. Selbstversorgung heißt: Die Ammenbienen fressen den Pollen und geben dadurch den Futtersaftdrüsen Nahrung, aus denen sie Gelee Royale produzieren. Mit diesem Futtersaft werden vor allem die jungen Larven gefüttert. Die Völker benötigen also einen vielfältig gedeckten “Pollentisch”. Gesunder Pollen ist aber in unserer Agrarwüste keine Selbstverständlichkeit mehr.

Ich beobachte seit zahlreichen Jahren, dass sich meine Völker, die ich im Juli und August im Gebirge platziert habe, wesentlich besser entwickeln und auf den Winter vorbereiten können, als Völker, die in landwirtschaftlich genutzten Regionen stehen. So schön ein Sonnenblumenhonig auch sei, die Bienenmasse geht während des Beflugs dieser Pflanze stark zurück. Mit dem Mais ist es noch schlimmer. Er gibt keinen Nektar und der Pollen ist minderwertig. Die Biene kämpft sich ab.

Das ist zu tun, wenn die Tracht endet

Die Bienen sind nun auch den vorbereitenden Spritzungen für die Wintersaat ausgesetzt. Wir können unseren österreichischen Kollegen zum Glyphosatverbot nur beglückwünschen! Es wird allerdings noch Jahre dauern, bis die Böden diese hochtoxische Substanz abgebaut haben und in unseren Honigen kein Glyphosat mehr auftaucht.

Ähnlich verhalten sich die Bienen auch in der Heide. Gebirgs- und Heidetrachten sind normalerweise naturrein und ihr Pollen ist hochwertig. Die Brut startet im Juli noch einmal durch. Im Gegensatz zur Heide erleben die Völker im Gebirge einen zweiten Frühling, sie geraten nochmals in Schwarmstimmung. Ihre Brut ist den ganzen Juli über noch vollflächig.

Da der Pollen reichhaltig ist, ziehen die Bienen die Brut auch gesund auf. Auch wenn der Varroadruck schon stark ist, so verteilt er sich doch auf eine große Zahl von Zellen. Wenn nun die Tracht Ende Juli oder Anfang August endet (die Heide erst Ende August), heißt es schnell zu handeln.

Varroasanierung mit totaler Brutentnahme

Ich habe mit der totalen Brutentnahme zur Varroasanierung in den letzten Jahren nur beste Erfahrungen gemacht. Auch wenn es im ersten Moment merkwürdig erscheint, dass Völker, denen Brut und Nachschubbienen verloren gehen, stärker ein- und auswintern. So ist dies doch bei näherer Betrachtung verständlich.

Die Art und Weise einer erfolgreichen Varroasanierung ist vom Zeitpunkt abhängig. Ab August ist die Brut in vielen Fällen so stark parasitiert, dass ich sie in der Beute abschüttle ohne die Königin zu suchen. Manches Mal fege ich die Waben ab. Dies ist bei größeren Völkerzahlen aber nicht realisierbar. Gleichzeitig werden Mittelwände in die leer werdende Beute eingehängt. Man kann auch Waben verwenden. Eine Futterwabe ist immer von Vorteil

Erste Fütterung und Restentmilbung

Wenn die Tracht aufgehört hat, muss man am Bienenstand rasch arbeiten, um den Ausbruch einer unkontrollierbaren Räuberei zu vermeiden. Nachdem alle Waben auf diese Weise bienenfrei oder fast bienenfrei sind, kommen diese in den Laderaum des Arbeitsfahrzeugs, der stets rasch verschlossen wird.

Ich hänge Mittelwände in gleicher Anzahl in das nun entkernte Volk wie zuvor Brutwaben. Dann gebe ich sechs bis acht Liter Zuckerwasser im Mischungsverhältnis 1:1 als erste Fütterung. Nach drei Tagen entsteht ein neues Brutnest. Zu diesem Termin kann mit einer Oxalsäurebehandlung eine Restentmilbung stattfinden. Das Volk ist mit dieser Methode innerhalb einer Woche saniert. Es baut ein kompaktes, vollständig neues und ungestört durch immer wiederkehrende Behandlungen weitgehend gesundes Brutnest auf.

Totale Brutentnahme im Juli: So funktioniert’s

Kann die totale Brutentnahme schon im Juli durchgeführt werden, dann gehe ich anders vor. An den Platz des Volkes kommt eine leere Beute mit Mittelwänden und, sofern vorhanden, einer Futterwabe. Aus dem zur Seite gestellten Volk entnehme ich die Königin und gebe sie in die neue Beute mitsamt einigen Bienen. Dann setze ich eine Bienenflucht auf und darauf die Honigräume (ausgeschleudert oder noch voll mit Honig) mit den ansitzenden Bienen.

Am nächsten Tag sind die Honigräume leer und die Bienen aus dem Honigraum bilden mit der alten Königin einen Kunstschwarmableger. Dieser legt sofort ein neues Brutnest an. Die alte Königin wechsle ich im August oder September aus, wenn reife neue Königinnen zur Verfügung stehen.

Ein kontinuierlicher Futterstrom, damit die Königin Eier legt Das auf der Seite stehende Altvolk hat ja nun keine Königin. Es fliegen weiter Bienen ab. Es bleiben aber so viele Bienen zurück, dass die Brut gepflegt werden kann. Nach drei Wochen sind die Zellen geschlüpft, das Volk ist brutfrei. Mittlerweile hat eine Nachschaffungskönigin begonnen, frisch Eier zu legen. Die Milbenbelastung reduziere ich jetzt durch eine oder mehrere Oxalsäurebehandlungen drastisch. Sind die Waben alt, kann man sie jetzt entnehmen und gegen Mittelwände tauschen. Sind sie noch jung, kann das Volk auf diesen Waben neu aufgebaut werden.

Die Nachschaffungskönigin wird durch eine kontrollierte Zuchtkönigin ausgetauscht und die kontinuierliche Auffütterung kann beginnen. Ich füttere in etwa sechs bis sieben Futtergaben zu je fünf bis sechs Liter im Abstand von sieben bis zehn Tagen. So ist gewährleistet, dass ein kontinuierlicher Futtersaftstrom die Königin zum legen von Eiern anregt.

Dies klappt ganz gut bis etwa Mitte August. Danach dominieren die kürzer werdenden Tage und die Legeleistung geht unerbittlich zurück. Ausserdem – und das ist vielleicht der wichtigere Teil an der langsamen Auffütterung – verhindern wir, dass das Brutnest durch zu viel Futter eingeschnürt wird und sich nicht so entwickeln kann, wie es der Königin möglich wäre, hätte sie genügend Platz.

Dringend notwendig: Pollen in vielfältiger Art

Wenn ich Bienenvölker jedoch Ende Juli oder gar noch später aus dem Wald hole, sind sie wegen Pollenmangels und stark rückläufiger Brut schwach geworden und nur überlebensfähig, wenn sie sofort eine gute Pollenversorgung bekommen. Es ist dann eventuell nötig, die Bienenmasse von zwei Völkern zusammen zu legen um mindestens zwei Kilogramm Bienen für den Einwinterungsprozess zur Verfügung zu haben.

Oftmals unterschätzen Imker die Notwendigkeit eines reichhaltigen Pollenangebotes zur gesunden Einwinterung. Pollen muss im Herbst in vielfältiger Art vorhanden sein. Doch Pollenbretter zum Überwintern sind unnütz und im Frühjahr sogar schädlich für die zügige Auswinterung. Ohnehin werden wir die Bruträume auch während des Einwinterungsprozesses anpassen und bevor der Winter kommt die Thermoschiede so setzen, dass die Wintertraube straff von ihnen eingefasst wird. Doch davon mehr im August.

Autor: Jürgen Binder

 

 

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